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Faszination Luxusuhr

Sie besteht eigentlich nur aus etwas Stahl, Zinn, Messing, Neusilber, wiegt keine 275 Gramm – und kostet doch unglaubliche 1,92 Mio. Euro. Die Grand Complication aus der deutschen Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne. Zu Beginn des Jahres auf der internationalen Uhrenmesse in Genf einem faszinierten Fachpublikum vorgestellt.

Ein dermaßen hochpreisiges Konsumgut wirft natürlich die Fragen auf, ob es erstens wirklich Menschen gibt, die bereit sind, ein mittleres Vermögen nur für eine mechanische Uhr auszugeben – und dies zweitens warum? Um die erste Frage vorweg zu beantworten: Ja, es gibt diese Menschen. Sogar weit mehr als jene sechs, die das Haus Lange mit der limitierten Stückzahl von lediglich sechs produzierten Exemplaren beglücken wird. Bleibt also die Frage nach dem Warum?

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Rodeo Drive

Ideenwettkampf – Wie Luxusmarken Wachstum schaffen

Ein Rekord jagt den nächsten. Die Luxusgüterkonzerne melden Bestleistungen und übertreffen sich gegenseitig mit ihren Umsatz- und Gewinnzahlen.

Die Richemont-Gruppe, zu der u. a. auch die Schmuck- und Uhrenmarke Cartier gehört, meldet regelmäßig Umsatzzuwächse. Im letzten Halbjahr 2015 stieg der Umsatz um 15% auf 5,8 Mrd. Euro. Der weltgrößte Uhrenhersteller SWATCH GROUP (u. a. Breguet, Omega, Glashütte Original) verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 8 Mrd. Schweizer Franken. Der weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH (u. a. Luis Vuitton) konnte mit 16 % zweistellig wachsen und seinen Umsatz in 2015 auf 35,7 Mrd. Euro steigern. Nach einer schwierigen Phase während der Weltfinanzkrise, scheint die Luxusindustrie ihren Wachstumskurs jetzt wieder ungebremst fortsetzen zu können. Impulse und überproportionale Zuwächse resultieren dabei insbesondere aus der ausgesprochen positiven Geschäftsentwicklung in den asiatischen Märken.

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